
Laut Überlieferung wurde in Fürstenfeld schon in den 20er und 30er Jahren Schach gespielt. Nach dem Krieg im Jahre 1948 setzte unser Ehrenobmann Dir. Ludwig Patheisky die ersten Versuche, die Schachspieler im Raum Fürstenfeld für ein organisiertes Spielen zu gewinnen. Damit wurde er auch zum ersten Obmann unseres Schachvereins gewählt.
Nach einer Funktionärskrise übernahm im Jahre 1959 Reg.Rat Viktor Lattmanig die Initiative und belebte den Schachgeist im Raum Fürstenfeld neu. Von da an zählte Fürstenfeld zu den starken Provinzvereinen und das nicht nur in spielerischer Hinsicht, sondern auch organisatorisch. Nach dem Tode von Reg.Rat Lattmanig im Jahre 1965 übernahm Dr. Gerhard Michelitsch abwechselnd mit Dir. Ludwig Patheisky die Funktion des Obmanns unseres Schachvereins. Die Spielstärke der Schachmitglieder konnte von Jahr zu Jahr gesteigert werden.
Der Sprung in die höchste Spielklasse gelang im Jahre 1992 und war ein lang angestrebtes Ziel unserer Schachmitglieder. Im Spieljahr 1998 erreichte der Schachclub Fürstenfeld mit dem geteilten 2. und 3. Platz seine bisher beste Plazierung und konnte dadurch am Europacup teilnehmen. Der Erfolg hat viele Schachfreunde angezogen, so dass heute nicht nur Spieler aus Fürstenfeld bei uns Mitglieder sind, sondern auch aus der näheren und weiteren Umgebung (insbesondere Wien). Diese bilden mit den heimischen Stammspielern eine Gemeinschaft, die das königliche Spiel in Fürstenfeld hoffentlich weiter auf Erfolgskurs bleiben lässt.
Unser besonderer Dank gilt unserem Ehrenobmann Dir. Ludwig Patheisky für die zur Verfügungstellung der historischen Daten.